Warum wir alle mehr Feedback wollen – aber kaum jemand es gut macht

Sandwich? Bitte nur zum Essen!
Feedback bekommen und Feedback geben sind Dauerthemen der Arbeitswelt. Und trotzdem klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander: Laut einer aktuellen Netigate-Benchmark-Studie hat nur die Hälfte aller Beschäftigten mindestens einmal im Halbjahr die Gelegenheit, Feedback zu geben – jeder Fünfte hat dazu überhaupt keine Möglichkeit. Gleichzeitig zeigen Untersuchungen der ManpowerGroup, dass gerade jüngere Generationen regelmäßige Rückmeldung als selbstverständlich voraussetzen. Wer kein Feedback bekommt, denkt über einen Wechsel nach. Wer schlecht rübergebrachtes Feedback bekommt, übrigens auch.
Das Problem liegt selten an fehlendem Willen. In einer Haufe-Studie halten 91 Prozent der Befragten eine gute Feedbackkultur für relevant – doch 55 Prozent bewerten die Feedbackkultur im eigenen Unternehmen als mangelhaft. Es fehlt also nicht am Bewusstsein, sondern an alltagstauglichen Methoden.
Ein Beispiel: Die Sandwich-Methode – Lob, Kritik, Lob – gilt in vielen Teams als goldene Regel für wertschätzendes Feedback. Klingt nett, bewirkt aber oft das Gegenteil. Wer regelmäßig so Feedback bekommt, lernt schnell, das Lob zu überhören und nur noch auf den kritischen Kern zu warten. Das Ergebnis: Das Lob verliert seinen Wert, und die eigentliche Botschaft kommt trotzdem nicht an. Was stattdessen funktioniert?
Genau da setzen wir an: In unserer Lunch & Learn Session „Feedback – in 30 Minuten besser im Miteinander“ zeigt unsere Beraterin Antonia Hafner, warum gut gemeintes Feedback so oft ins Leere läuft und was es braucht, damit Rückmeldung wirklich ankommt. Kompakt, praxisnah und sofort anwendbar.
Klingt gut? Dann sei dabei.
🔗Lunch & Learn – Wissenshappen für moderne Arbeit – AviloX
Quellen:
Feedback-Kultur in Deutschland | Personal | Haufe
Studie 2025: Generation Z | ManpowerGroup
Benchmark-Studie 2024 zu Mitarbeiterengagement & -loyalität – Netigate


